Ein Bauwagen, die Sommerküche, ein Zimmer im Haus oder ein Zelt auf der Wiese.
Ankommen. Ausruhen.
Sich einbringen.
Sich gegenseitig bereichern.
Ausprobieren. Achtsamkeit üben. Achtsam sein. Fragen stellen. Über Antworten hinauswachsen. In Verbindung gehen. Stillwerden und Lauschen...
Meine zweite "Mitleben"-Woche geht zu Ende. Was bleibt, wenn ich wieder in meinen Alltag eintauche? Das fließende Wasser am Bach kann viel Schweres davon tragen. Der Balztanz der Kraniche lässt eine kindliche Freude in mir sprudeln. Die sanft ansteigenden und abfallenden, archaischen Hügel erinnern mich an Beständigkeit, Zeitlosigkeit. Sie lassen mich vertrauen auf ein "es geht immer weiter". Neben dem alten König (Wer das ist? Finde es heraus!) sitzend, wird es still in mir. In der Begegnung mit Myra und Peter finde ich Antworten und es stellen sich mir gleichzeitig viele neue Fragen.
Im Hiersein Dasein, fühlt sich wie Heimkommen an...
Maya aus Leipzig im März 2022
Karlstein 13 – ich bin von Herzen dankbar für diesen Ort. Hier kann ich mich be-sinn-en. Es ist still und die Natur beginnt direkt vor der Haustür. Ich kann verlangsamen, ankommen und mich von innen heraus ausbreiten. Angeregt vom Rhythmus der Natur und des hier gelebten Alltags komme ich meinem eigenen Rhythmus auf die Spur. Ich entdecke Ablenkungen, die ich mir offenbar angewöhnt habe, und kann ausprobieren, wie sich mein Tag ohne diese anfühlt. Und ja, dadurch bin ich mit mir selbst konfrontiert. Schmerzlich manchmal und doch heilsam und getragen.
Zarina